https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/kommunalwahl-2020-dorfen-gem-stellt-programm-vor-bunt-gestreute-themen-13582697.html

    Von Michaele Heske

    Wählergruppe Gemeinwohl: Klimaschutz, Breitband und Schwimmbad

    Erneuerbare Energien stehen ebenso im Fokus der GEM wie eine Ortsumfahrung in Kloster Moosen. Im Gasthaus Neuwirt stellte die Landliste ihr Wahlprogramm vor.

    Schwindkirchen– Erneuerbare Energien stehen ebenso im Fokus der Wählergruppe Gemeinwohl (GEM) wie eine Ortsumfahrung in Kloster Moosen. Im Gasthaus Neuwirt stellte die Landliste ihr Wahlprogramm vor. Nach der Kommunalwahl möchte die Wählergruppe jedenfalls weiterhin mit Günther Drobilitsch und Annemarie Empl im Stadtrat vertreten sein. Beide Stadträte seien hochmotiviert, außerdem sei es für sie wichtig, „nah am Bürger und immer erreichbar zu sein“, erklärten Drobilitsch und Empl, die die Wählergruppe anführen. Schließlich gehe es nicht nur um die großen Themen: „Ein verstopfter Gulli, Müll am Dorfplatz oder ein schwieriges Bauvorhaben sind ebenso Dinge, für die wir uns einsetzen und Lösungen finden werden.“

    Drobilitsch ist selbst Biogas-Betreiber, auch setzt er auf Photovoltaik-Anlagen: „Der Klimaschutz steht bei der GEM an vorderster Stelle. Doch ebenso ist bei uns der Bahnausbau in der Vieregg-Variante auf der Agenda. Aber eben auch bezahlbarer Wohnraum. „Gerade bei größeren Baugebieten kann sich Dorfens Vize-Bürgermeister in Zukunft auch mehrstöckige Häuser vorstellen. Außerdem wolle sich die Wählergruppe für Bauerleichterungen im Außenbereich einsetzen.

    Wohnortnahe Arbeitsplätze
    Schaffung und Erhalt von wohnortnahen Arbeitsplätzen sehen die beiden Stadträte als ihre Aufgabe, realisierbar beispielsweise auf dem Meindl-Areal. Zum Wohlbefinden der Bürger gehöre außerdem ein gutes Sportangebot. „Es kann nicht sein, dass Kinder nicht mehr beim TSV Dorfen zum Fußballspielen angemeldet werden können, weil es keine Plätze gibt“, erklärte Drobilitsch. Dazu gehöre auch der Neubau eines Schwimmbads – „und zwar zügig“. Dabei kann sich Drobilitsch durchaus ein zentrales Sportareal vorstellen, etwa in Rutzmoos.

    Schon seit 24 Jahren werde im Stadtrat über einen Fuß- und Radweg zwischen Dorfen und Schwindegg diskutiert. Der Antrag scheitere aber stets, da der Weg an den Bau einer neuen Staatsstraße gekoppelt sei. „Ich komme mir mittlerweile schon blöd vor, den Fuß- und Radweg immer wieder neu zu beantragen“, erklärte Drobilitsch. Ins breit gefächerte Wahlprogramm der Landliste sei noch der Ausbau des ÖPNV aufgenommen worden.

    Zügiger Breitbandausbau
    Stolz ist die Wählergruppe Gemeinwohl jedenfalls auf den Breitbandausbau, den sie sich auf ihre Fahnen schreiben könne. „Wir werden uns auch weiterhin für den zügigen Ausbau einsetzen“, so Drobilitsch.

    Ob er wieder Bürgermeister werden möchte? „Das ist Sache des Stadtrats“, sagte Dorfens Vize. „Ich kann nur sagen, ich bin gerne Zweiter Bürgermeister.“ Dabei setzt Drobilitsch weiter auf eine gute Zusammenarbeit im Stadtrat.

     


    https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/kommunalwahl-2020-dorfen-guenther-drobilitsch-fuehrt-gem-liste-an-13287415.html

    Dorfener Anzeiger: 11.12.19

    Kommunalwahl 2020: Günther Drobilitsch als Spitzenkandidat der Wählergruppe Gemeinwohl

    Dorfens Vize-Bürgermeister ist Spitzenkandidat der Wählergruppe Gemeinwohl.

    Schwindkirchen – In der vollen Wirtsstube im Gasthaus Neuwirt stellte die Wählergruppe Gemeinwohl (GEM) die Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl 2020 auf, darunter eine Reihe Bewerber die sich bereits 2014 zur Verfügung gestellt hatten. Erfreulich für Listenführer Günther Drobilitsch war es, dass auch ein paar neue, junge Kandidaten sich für ein Stadtratsmandat bewerben wollen. Einige wurden auf Anhieb weit nach vorne auf der Liste gewählt. Ziel der Wählergruppe ist es, die zwei Sitze im Dorfener Stadtrat zu verteidigen. Aktuell sitzen dort Vize-Bürgermeister Drobilitsch und Annemarie Empl.

    Ersterer leitete die Aufstellungsversammlung, assistiert vom früheren Stadtrat Sebastian Sternegger als Wahlleiter. Auf das Setzen einzelner Kandidaten auf die vorderen Plätze verzichtete die Wählergruppe. Nach einer Vorstellungsrunde wurden einige Aufgaben und Probleme angesprochen, die in der nächsten Stadtratsperiode gelöst werden sollten. Die GEM werde sich weiter für den Erhalt von Grundschule und Kindergarten vor Ort einsetzen. Da Schwindkirchen unweit der A 94 liegt und seit der Eröffnung viele Bürger vom Lärm geplagt sind, war ein Ziel, den Schutz der Anlieger der Isental-Autobahn vor Verkehrslärm zu gewährleisten. Ein weiteres Anliegen war die Ausweisung von Wohnbauland. Dabei sollen vor allem Einheimische zum Zug kommen und so am Ort bleiben können.

    Von der Versammlung mit 32 Wahlberechtigten wurde die Liste in zwei Blöcken gewählt. Mit dieser Methode konnten sich Kandidaten selbst in der Liste weiter hinten platzieren. Stadträtin Empl kandidierte bewusst im zweiten Block, weil sie Platz für Jüngere machen wolle. Für Drobilitsch stimmten 93 Wahlberechtigte, gefolgt von Christian Elas mit 52 Stimmen und Sebastian Ernst mit 49 Stimmen auf Platz 3.

    Die gewählten Kandidaten der Landliste Gemeinwohl decken ein breites Spektrum, sagte Drobilitsch. Vertreten sind Altersgruppen von 20 bis 60 Jahren mit ganz unterschiedlichen Berufen, von Landwirten über IT-Ingenieure bis hin zu Pflegefachkräften. Mit acht Frauen wird eine Quote von 33 Prozent gehalten.

     




    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/dorfens-buergermeister-heinz-grundner-setzt-sich-durch-neues-baugebiet-in-schwindkirchen-1.4483157


    11. Juni 2019, Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner setzt sich durch
    Neues Baugebiet in Schwindkirchen
    Die Georg-von-Dillis-Siedlung wird nach Westen hin um 1,5 Hektar erweitert.
    Im Ort war von den Einheimischen ein anderes Areal in Hanglage favorisiert worden

    Von Philipp Schmitt, Dorfen

    Im Dorfener Außenort Schwindkirchen wird ein neues, etwa 1,5 Hektar großen Wohngebiet ausgewiesen. Das Areal liegt westlich der bestehenden Georg-von-Dillis-Siedlung. Der Stadtrat hat es nach einer kontroverser Diskussion einem mit 2,4 Hektar deutlich größeren Entwicklungsgebiet am Lehrer-Jaud-Weg vorgezogen. Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) setzte sich letztlich aber mit seiner Meinung gegen den Zweiten Bürgermeister Günther Drobilitsch (Landlisten) durch. Der Beschluss war am Ende fast einstimmig.
    Die Fläche westlich der Georg von Dillis-Siedlung sei wesentlich leichter zu erschließen und somit für eine Bebauung prädestiniert, argumentierte Grundner. Die Erschließung am Lehrer-Jaud-Weg wäre wegen der Hanglage ungleich schwieriger. Drobilitsch hielt dem entgegen, dass der von ihm favorisierte Standort bei den meisten bauwilligen Einheimischen die bevorzugte Lage sei. Drobilitsch zeigte sich gleichwohl flexibel: "Ich sehe, dass wir keine Mehrheit für die Bebauung am Lehrer-Jaud-Weg bekommen - dann fangen wir eben mit der Georg von Dillis-Siedlung an. Hilft ja nichts, denn wir brauchen in Schwindkirchen dringend Wohnbebauung und müssen schauen, dass wir neue Baugebiete her bekommen."
    Im Februar war eine Entscheidung, wo in Schwindkirchen gebaut werden soll, mit Hinblick auf die Lärmbelastung durch die nahe Autobahn A 94, die in einem halben Jahr eröffnet wird, vertagt worden. Schallschutzgutachter haben mittlerweile die zwei potenziellen Baugebiete geprüft und unter Lärmschutzaspekten als gleichwertig eingestuft.
    Auf die Frage von Andreas Hartl (GAL), ob die Grundstücke für die Stadt überhaupt verfügbar seien, antwortet Drobilitsch, der Grundbesitzer sehe ein, "dass neue Baugebiete für den Ort wichtig sind". Die Idee, neben der Erweiterung der Georg-von-Dillis-Siedlung parallel dazu auch am Lehrer-Jaud-Weg in kleinerem Umfang ebenfalls Bebauung zu planen, lehnte Bürgermeister Grundner ab: "Zwei Projekte wären für Schwindkirchen zu viel, das wäre eine Planung über Bedarf." Der dörfliche Charakter Schwindkirchens müsse erhalten werden, eine "Bevorratung mit Bauland" solle im Hinblick auf flächenschonende Baulandausweisung nicht erfolgen, sagte Grundner.
    Martin Bachmaier (CSU) nannte das Gebiet westlich der Georg-von-Dillis-Siedlung ein "Sahnegrundstück". Er sehe keinen Grund, dass weitere Bauflächen in Hanglage am Lehrer-Jaud-Weg entwickelt werden sollten. Martin Greimel (CSU) fand, dass die nun ausgewiesenen Grundstücke neben der Georg-von-Dillis-Siedlung eh "schöner" seien. Josef Wagenlechner (TEG) sah bei einer weiteren Wohnbebauung am Lehrer-Jaud-Weg die Gefahr von zu viel zusätzlichen Straßenverkehr in der dortigen Siedlung. Zudem könnte sich die Hochwassersituation durch die Versiegelung der Wiesen am Hang verschlimmern. Sebastian Sperr (CSU) sprach sich ebenfalls dagegen aus, an der Nordseite am Lehrer-Jaud-Weg neben der Erweiterung der Georg-von-Dillis-Siedlung noch "ein weiteres Fass aufzumachen". Auch die Dritte Bürgermeisterin Doris Minet (ÜWG) sah die Bebauung am Lehrer-Jaud-Weg wegen der steilen Hänge kritisch.



     https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/stadtrat-dorfen-neue-verhaeltnisse-1.4436637


    7. Mai 2019, Stadtrat Dorfen: Neue Verhältnisse
    Vor der ersten Sitzung im neuen Dorfener Rathaus kehrt Bertram Arendt der ÜWG den Rücken.
    Christian Holbl und Josef Wagenlechner verlassen die Landlistenfraktion.
    Zu dritt wollen sie eine Ausschussgemeinschaft bilden



     https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/verkehr-dorfen-das-chaos-ist-unausweichlich-1.4682959

    14. November 2019, Verkehr Dorfen: Das Chaos ist unausweichlich
    Schulbusse kommen zu spät, Rettungsdienste können Fristen nicht einhalten:
    Dorfen denkt darüber nach, wie der Verkehr geregelt werden soll, wenn die B15-Brücke über die Isen erneuert wird ...



    Berichte zu dem Thema Ex-Stadtwerke-Chef

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/dorfen-ex-stadtwerkechef-verklagt-die-stadt-dorfen-1.4798458

    https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-stadtwerke-ex-chef-figl-kaempft-um-seinen-ruf-13554367.html

    https://www.merkur.de/lokales/erding/dorfen-ort28598/dorfen-stadtwerke-kuendigen-figls-letzten-vertrag-13554373.html



    Thema A94-Lärm

    https://www.dorfen.de/media/6107/immissionsschutz-pp-dorfen-bab-a-94-schreibgeschuetzt.pdf


    Dorfen fordert neue Lärmschutzwände an der A94

    Tempolimit auf A 94 kommt

    2015 wurde der Lärmschutz für die A94-Lappachtalbrücke verringert
     
    2020-03-20  Dorfen:Vergeudete Überschüsse


    Sammlung von verschiedenen Infos zum Lärm der A 94

    http://laermschutz-a94.de/

     

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